Gastlichkeit ...

... aus Tradition

Der Familienbetrieb von Irmgard Riechers und ihrer Tochter Corinna, betreibt in der 4.Generation das Gasthaus Holschenböhl.

4 Generationen Holschenboehler

Der ungewöhnliche Name entstand auf besondere Weise. Der Sage nach soll vor Jahrtausenden ein Riese auf seinen Wanderungen durch die Sand- und Bruchgebiete des Weserurstromtales seinen Holzschuh (plattdeutsch "Holschen") voller Sand gehabt und ihn eben hier entleert haben, wo heute unser Familiengehöft steht. Durch diesen Sand entstand eine kleine Anhöhe (plattdeutsch für Häufchen = "Böhl"). Diese leichte Erhebung in der Landschaft schützte vor Überschwemmungen und daher entstand an dieser Stelle ein Schäferhaus mitten in den feuchten Weiden, durch die das auf dem Heiligenberg bei Bruchhausen-Vilsen entspringende Flüsschen Eyter fließt, das bei Thedinghausen in die Weser mündet.

Unmittelbar an der Eyter liegt unser Anwesen, das 1899 vom Urgroßvater der heutigen Besitzerin gekauft wurde. Wenn seinerzeit Bauern oder Jäger in die verlassene Gegend kamen, wurden sie in der Küche oder Stube bewirtet.

Im Jahre 1907 wurde dann die erste offizielle Konzession für die Gaststätte beantragt und der Betrieb über Generationen weitergeführt. Der Vater der heutigen Besitzerin fischte Aale aus der Eyter, die geräuchert oder gebraten serviert wurden. Diese Tradition bildet heute noch den Schwerpunkt unserer Küche.

Seit 1990 wurde der Betrieb umgebaut und erweitert und heute führt Irmgard Riechers die Familientradition mit Ihren Töchtern fort.